Eine Welt ohne Urknall
Die Evolution des Kosmos
Stand, 25.8.2026
Zusammenfassung
Die Urknallhypothese ist für die Beschreibung des Kosmos ungeeignet. Die Evolution des Universums vollzieht sich im ständigen Wechsel von Kontraktion und Expansion großer Massenansammlungen.
Das Universum ist unendlich in Raum und Zeit.
1. Das Urknallmodell
Als im vorigen Jahrhundert Albert Einstein seine Relativitätstheorie veröffentlichte, begann ein neues Kapitel bei der Beschreibung des Universums. Durch die Entdeckung von Edwin Hubbel, das ein Teil des Universums expandiert, entstand sofort eine neue Fragestellung zur Evolution des Universums. Es war nahe liegend, den Expansionsvorgang zurück zu verfolgen, um Vorstellungen über den früheren Zustand des Universums zu finden.
Formell, mathematisch kommt man bei der Rückverfolgung der Expansion auf einen Punkt. Im Vertrauen auf die Exaktheit der Mathematik kam man zu der Ansicht, dass sich das Universum aus einem Punkt, aus Nichts, entwickelt hat. Das widerspricht dem gesunden Menschenverstand und ist mit dem Gesetz von der Erhaltung von Masse und Energie unvereinbar. Diesem Mangel versuchte man zu beheben, indem man als "Vorzustand " die Vakuumenergie oder das Quantenpotential einführte. Damit wurde de Urknall durch einen nicht genau definierten Umwandlungsvorgang ersetzt.
Inzwischen hat man mit dem neuen Web-Teleskop kosmische Objekte entdeckt, die es nach der Urknalltheorie nicht geben dürfte. Das Dogma des Urknalls war widerlegt.
2. Ein neues Weltmodell
Die Urknalltheorie nimmt an, dass das gesamte, als endlich gedachte Universum aus einem Punkt - aus dem Nichts - entstanden wäre. Dabei wird der fundamentale Satz von der Erhaltung von Masse und Energie verletzt. Die Urknalltheoretiker haben für dieses Problem ein Schönheitspflaster; sie nennen diesen Punkt "Singularität" und hoffen, damit alle Probleme aus der Welt geschafft zu haben. Weil die Singularität keinen Drehimpuls haben kann, muss die Expansion ein kugelförmiges Universum ergeben, in dem alle Teilchen sich radial vom Zentrum weg fortbewegen. Aber unser Universum ist flach. Bei einer radialen Expansion ist außerdem die Zusammenlagerung von kleinen zu größeren Teilchen nicht möglich, weil die Wahrscheinlichkeit der Wechselwirkung zwischen benachbarten Teilchen sich im Verlauf der Expansion ständig vermindert. Für die Bildung größerer Teichen werden in der Urknallhypothese schwer zu begründende Annahmen angewendet.
Der zweite Denkfehler ist die Annahme eines endlichen Universums. Für die älteste Strahlung, die man gemessen hat, wurde ein Alter von 13,8 Mrd. Jahre bestimmt. Mit dieser Größe wurde der Durchmesser des Universums definiert. Im antiken Griechenland wurde das Ende der Welt hinter der Straße von Gibraltar vermutet, weil noch niemand weiter gefahren war. Warum musste das Ende der Welt der Bereich des uns bekannten Universums sein?
Ein endliches Universum bringt weitere Probleme:
- Bei der Expansion wird Arbeit im Gravitationsfeld geleistet, die zu einer Abnahme der Expansionsgeschwindigkeit führen muss.
- Versuche zur quantitativen Beschreibung der Expansion sind bisher nur gelungen, wenn man das Vorhandensein von dunkler Materie und dunkler Energie annimmt. Unter dem Schleier der dunklen Energie verbergen sich alle Unzulänglichkeiten der Urknalltheorie. Alle Versuche den Urknall zu berechnen scheitern, weil es keine experimentell abgesicherte Zustandsgleichung für die nach dem Urknall angenommenen Materiezustände gibt. Die Urknalltheoretiker berechnen Materiezustände, die sie nicht kennen mit Zustandsgleichungen, die sie nicht haben.
Wenn wir für den Beginn der Expansion unseres Universums eine oder mehrere sehr große Massenansammlung annehmen, vermeiden wir alle Schwierigkeiten der Urknalltheorie.
3. Schwarze Löcher
Die Existenz Schwarzer Löcher ist durch astronomische Beobachtungen gesichert. Bei der Entstehung von Schwarzen Löchern sind drei grundlegende Modelle möglich:
- Bildung aus Gas
- Bildung aus Gas und Staub
- Bildung aus festem Material/Staub
Bei Massenansammlungen, die sich ausschließlich aus Gas bilden, gelten die Gesetze der Thermodynamik. Der Kompressionsvorgang ist berechenbar, solange man eine gültige Zustandsgleichung hat. Wenn Druck und Temperatur so hoch werden, dass die bekannten Zustandsgleichungen nicht mehr gelten, kann man nicht mehr exakt rechnen. Man kann aber davon ausgehen, dass mit dem Druck die Temperatur weiterhin ansteigen wird. Wenn die Temperatur eine Kernfusion ermöglicht, wird das System instabil und expandiert. Materieansammlungen, die nur aus Gas bestehen, expandieren ich, bevor sie die Masse eines Schwarzen Loches erreichen.
Der Verbleib von Gasen, die in ein Schwarzes Loch gelangen, ist geheimnisvoll. Photonen haben Lichtgeschwindigkeit, keine Ruhemasse und können nicht beschleunigt werden. Das Massenäquivalent ihrer Energie verleiht Ihnen die Eigenschaft von Partikeln. Sie werde im Gravitationsfeld abgelenkt und müssen auch eine Energiezufuhr erhalten. Spekulation:
- Beschleunigung des Photons, wenn eine Geschwindigkeit über der Lichtgeschwindigkeit erlaubt ist oder
- Paarbildung (Es entstehen zwei unterschiedlich geladene Teilchen, bevorzugt Elektron/Positron)
- Das Photon wird von einem Teilchen absorbiert; die Temperatur im Schwarzen Loch steigt.
Die meisten Massenansammlungen entstehen aus Staub und Gas. Das Verhältnis und die Menge von Staub und Gas und entscheidet über die Größe der Massenansammlung und Ihre Stabilität, das heißt, ob sich ein Stern oder ein Schwarzes Loch bildet.
Bei der Entstehung aus Staub entsteht keine nennenswerte Kompressionswärme. Es können sich große Massen ansammeln. Wenn die Gravitation in einer große Massenansammlung das Stadium eines Neutronensterns übersteigt, müssen sich im Neutronenplasma kleinere, zusammen gesetzte Teilchen bilden. Mit zunehmendem Gravitationsdruck bilden sich Pionen , Mesonen (Tabelle 1) und danach stufenweise weitere, schwerere Teilchen. Die große Anzahl und Masse schwerer, kosmischer Teilchen zeigt, dass es sehr massereiche Schwarze Löcher geben muss.
Subatomare Teilchen (Tabelle 1). Sie erlauben hohe Dichten, wie man sie in Schwarzen Löchern erwartet.
Tabelle 1 Subatomare Teilchen (berechnete Werte)

zum Vergleich: Dichte eines Neutrons: 1,74*1017 kg/m3
Dichte Neutronenstern : 3,7...5,9*10 17 kg/m3
Die hohe Materiedichte und die Gravitationskraft bilden geeignete Bedingungen für die Entstehung der kosmischen Teilchen. Für die Bildung der geladenen Pionen und Myonen wird Energie benötigt (Tabelle 1). Sie kann dem Gravitationsfeld entnommen werden, wobei Feldenergie sich in Masse umgewandelt. Diese Masse erhöht die Masse des Systems und damit seine Gravitation. Dadurch kann die Kontraktion weiter bis zu einer maximalen Dichte fortschreiten. Man darf aber nicht annehmen, das die Kontraktion unbegrenzt verlaufen kann und das Schwarze Loch in sich selbst verschwinden kann - ein "inverser Urknall".
Die Entstehung neutraler Teilchen ist bevorzugt, weil ihre Bildungsenergie geringer ist, als die geladener Teilchen. Die Materiedichte erreicht Werte, die man in Schwarzen Löchern erwartet (Tabelle 1).
Weil die kosmische Strahlung eine Vielzahl noch schwererer Teilchen enthält, deren Herkunft ebenfalls Schwarze Löcher sein können, kann man mit noch höheren Materiedichten rechnen. Die in der kosmischen Strahlung vorkommenden Teilchen zeigen, dass Schwarze Löcher expandieren können und die Myonen dabei erhalten bleiben.
Die Bildung neutraler Teilchen liefert Energie, was zur Aufheizung und Expansion führen muss. Welche Vorgänge bei der Bildung subatomarer Teilchen im Schwarzen Loch stattfinden, ist Spekulation.
Die in Gravitationsfelder wie auch elektrische Feldern gespeicherte Energie im Kosmos sind nicht messbar. Felder haben keine messbare Masse; man kann sie nicht wiegen. Man kann die Energieumwandlung für die Bewegung einzelner Körper im Feld berechnen, aber für mehrere Körper isst die Energie dieser Felder nicht bestimmbar.
Die Feldenergie ist ein Teil der dunklen Energie. Dunkle Energie ist auch die Energie .die mit der Änderung der Wellenstruktur ( Umschlagpunkte) bei der Expansion eines kosmischen Systems verbunden ist. Die Existenz der dunklen Energie verhindert die quantitative vollständige Beschreibung des Universums.
Bei der Entstehung Schwarzer Löcher wird die zuströmende Materie um so stärker beschleunigt, je schwerer das Schwarze Loch ist. Die Materie trifft in der Äquatorebene tangential auf, wobei die Drehfrequenz und der Drehimpuls anwachsen. Wenn bis die Zentrifugalkraft die Gravitation übersteigt und, ist die Expansion des Schwarzen Lochs möglich.
Dabei verformt sich das Schwarze Loches zu einem Ellipsoid und die Gravitation zwischen der kleinen Halbachse und dem Zentrum ist größer als die der großen Halbachse und dem Zentrum. Die Folge ist eine weitere Verformung zu einer Scheibe und danach zu einem Ring oder einer Spirale. Das erste Foto von einem Schwarzen Loch zeigt einen Ring, in dem drei kugelförmige Bereiche zu sehen sind. Die Expansion scheint so zu verlaufen, wie sie Im Versuch beobachtet werden konnte. (siehe: Wellen im Kosmos, diese Webseite)
Die Expansion erfolgt nach dem Wellenlängengesetz. Expansion und Kompression sind die Vorgänge, die die Evolution im ewigen und unendliche Kosmos bestimmen.
Wenn eine großen Massenansammlungen der Ausgangszustand der Expansion gewesen sein sollte, muss sie eine Vorgeschichte gehabt haben. Die Expansion kann keine "Urexpansion " gewesen sein. Die Existenz des Universums ist ewig. Bei seiner Expansion wird Arbeit im Gravitationsfeld geleistet, wobei die Expansionsgeschwindigkeit ständig abnehmen muss.
Man hat aber für unser Universum eine Zunahme der Expansionsgeschwindigkeit gemessen. Die Ursache einer beschleunigten Bewegung ist immer eine Kraft. Diese Kraft könnte die Gravitation großer Massenansammlungen außerhalb des uns bekannten Universums sein. Die Existenz dieser Massenansammlungen äußert sich nur in ihrer Gravitation. Sie sind - wie alle Schwarzen Löcher - mit einem Ereignishorizont umgeben. Die Gesamtheit aller Massenansammlungen überlagert sich und erzeugt einen gemeinsamen Erkenntnishorizont, der uns jeden Blick in den Bereich außerhalb des uns bekannten Universums verwehrt. Dieser Erkenntnishorizont könnte mit dem bisher als Rand des Universums bezeichneten und mit dem Wert von 13.8 Mrd. Lichtjahren identisch sein.
Ohne Urknall muss es kein zentrales Expansionszentrum geben. Es kann mehrere Systeme geben, die sich in unterschiedlicher Richtung und mit verschiedener Geschwindigkeit bewegen.
Die Hubble-Konstante könnte die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei benachbarten Bereichen unseres Universums sein. Damit stört es nicht, dass es kosmischen Gebilde gibt, die eine andere Bewegungsrichtung haben als die Richtung der allgemeinen Expansion. Jedes kosmische Systeme hat einen eigenen Wellenraum mit Expansion oder Kontraktion. Durch die Überlagerung der Wellenräume unterschiedlicher Systeme sind Kollisionen kosmischer Objekte möglich.
Der Große Attraktor ist ein solches System. Er zieht große Teile unseres Universums in seine Richtung. Seine Existenz ist mit der Urknalltheorie unvereinbar.
Die Urknalltheorie widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Sie verletzt das Gesetz von der Erhaltung von Masse und Energie. Diese Gesetz ist das Grundgesetz des Universums. Es darf nicht verletzt werden !
Was wird aus uns?
Irgendwann wird auch unsere Erde in einem Schwarzen Loch enden. Dann werden alle Werke menschlicher Kultur und alle Informationen über uns endgültig gelöscht sein. Alles was menschlicher Erfindergeist erdacht und geschaffen hat verschwindet für immer spurlos hinter dem Ereignishorizont eines Schwarzen Loches.
Aber vielleicht gibt es doch noch etwas in der ewigen Unendlichkeit des Universums, etwas Geheimnisvolles, etwas Unfassbares, auf das wir hoffen dürfen.